DER VEREIN

Der Verein TREES of MEMORY e.V. möchte für Menschen, die einen geliebten Angehörigen oder Freund durch Suizid verloren haben, ein Ort für Trost sein und Wege zum Umgang mit dem persönlichen Schmerz bieten.

ÜBER UNS

Der Verein TREES of MEMORY e.V. möchte für Menschen, die einen geliebten Angehörigen oder Freund durch Suizid verloren haben, ein Ort für Trost sein und Wege zum Umgang mit dem persönlichen Schmerz bieten.

 

Durch fundierte Informationen und persönlichen Austausch, in einem Netzwerk, das von Betroffenen zur Verfügung gestellt wird, leisten wir Hinterbliebenen Hilfestellung, langfristig die Phase der Trauer zu bewältigen.

Wir stellen Informationen zur Verfügung, wie Suizidalität entstehen kann, wie Freunde und Verwandte in solchen Situationen reagieren und was Betroffene selbst tun können.

Wir möchten also auch diejenigen unterstützen, die selbst Suizidgedanken in sich tragen, sei es durch die extremen psychischen Belastungen der Trauer oder als Folge von Depressionen.

Wir unterstützen das Projekt „Mario läuft“ und das Pflanzen von „Bäumen der Erinnerung“. Dadurch entstehen immer mehr Orte der Erinnerung - rund um den ganzen Erdball. Ein im wörtlichen Sinne wachsendes Netzwerk an Bäumen, die „Memorys“, sollen Erinnerungen an Verstorbene symbolisieren und mit ihrem Wachsen eine ermutigende Perspektive für von Suizidalität betroffene Menschen sein. Unser Verein und unsere Projekte wollen helfen und Hoffnung für die Zukunft machen. Wir streben an, durch Öffentlichkeitsarbeit die Distanz zwischen Betroffenen und Nichtbetroffenen zu verringern.

Unser Flyer zum Download, Drucken und zum Verteilen 

DER VORSTAND

Gunter Huhn - Erster Vorsitzender

 

Für den Verein TREES of MEMORY e.V. setze ich mich als Vorsitzender mit ganzer Kraft ein, um Menschen, die einen geliebten Angehörigen durch Suizid verloren haben, in ihrer Trauerarbeit zu unterstützen. Fast immer leiden sie nicht nur unter dem Verlust selbst. Zusätzlich wird das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabuisiert und die Angehörigen werden oftmals angefeindet und mit Schuldzuschreibungen konfrontiert. So tritt neben das Leid des Verlustes selbst noch weiteres Leid. Menschen, die ohnehin schon mit Trauer beladen sind, werden von unserer Gesellschaft mit Totschweigen und Verständnislosigkeit zusätzlich bedrückt.

Ich trete zusammen mit dem Verein TREES of MEMORY e.V. dafür ein, den Trauernden zu zeigen, dass sie nicht allein sind. Die Bäume der Erinnerung, die im Andenken an die Menschen gepflanzt werden, die durch Suizid verstorben sind, werden nicht nur Orte des Gedenkens sein, sondern mit ihrem Wachsen auch immer sichtbarer ein Zeichen gegen Verdrängung und Tabuisierung.

Mario Kelter - Zweiter Vorsitzender

Ich bin 1967 geboren, verheiratet, 2 Kinder und von Beruf Pflegeberater.

Nachdem sich unser ältester Sohn Nico 2014 suizidierte, geriet unser Familienleben die ersten Jahren vollkommen aus den Fugen. Man hatte von Anfang an das Gefühl in der Gesellschaft unter Generalverdacht zu stehen. Ein halbwegs normaler Alltag war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Dank meines jüngsten Sohnes und mit Hilfe therapeutischer Behandlung gelang es uns, nach Jahren, wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. 

 

Auf TREES of MEMORY bin ich im November 2018 durch meine Ehefrau gestoßen. Weil mir das Konzept von TREES of MEMORY gefiel, wurde ich zuerst Mitglied, dann aber aus Überzeugung sehr schnell auch ein aktives Mitglied. 

Mittlerweile sind meine Frau und ich 1. Anlaufstelle im Raum Saarland um Hinterbliebenen Halt und Hoffnung zu bieten, ihnen bei der Suche nach therapeutischer Behandlung behilflich zu sein und sie im Alltag zu unterstützen.

 

Es ist mir zur Herzensangelegenheit geworden, die Gesellschaft über die Häufigkeit von Suizid und Depressionen zu informieren. Diese Themen muss man aus seinem Stigma in der Gesellschaft nehmen um die Menschen dafür zu sensibilisieren.

 

Gemeinsam als Vorstandschaft und mit unseren Mitgliedern möchte ich mein Bestes geben, um Hinterbliebenen von Suizidopfern Hilfe und Unterstützung zu bieten und auf die Themen Suizid und Depressionen stärker in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.

 

Iris Pfister - Schatzmeisterin

TREES of MEMORY ist für mich die Verbindung zwischen der Trauer und der Rückkehr in ein annehmbares Leben. Seit dem Suizid meines Sohnes erlebe ich immer wieder Situationen, die mir zeigen, wie wichtig es ist, darüber reden zu können und wie häufig wir als Hinterbliebene auf eine Mauer des Schweigens treffen. Durch meine Mitarbeit im Verein TREES of MEMORY e. V. und die Planung sowie Umsetzung verschiedener Projekte des Vereins möchte ich helfen, das Tabu zu brechen, die Akzeptanz als auch das Verständnis gegenüber Hinterbliebenen zu stärken, mit Menschen ins Gespräch kommen und zum Nachdenken anregen.

 

Ich möchte aufklären, Hilfsmöglichkeiten für Betroffene und suizidal gefährdete Personen aufzeigen und deren Familien und Freunde Tipps und Hilfestellungen geben.