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PREMIERE BEI DEN BÄUMEN DER ERINNERUNG….



Es ist fast nicht zu glauben, dass nun inzwischen schon der acht- und neununddreißigste TREE of MEMORY gepflanzt wurde. Und wieder war es etwas ganz Besonderes. Denn zur selben Zeit, sogar zur genau derselben Uhrzeit, gab es an zwei unterschiedlichen Orten eine Baumpflanzung. Mario Dieringer kann sich nicht teilen, daher war dies auch nur möglich, weil eine der Pflanzungen von der Vorstandschaft übernommen wurde. Jede Pflanzung ist einzigartig und besonders. So gab es letztes Wochenende, am 27. November, zwei Familien, die dadurch ein wenig Trost erfahren durften, etwas Heilsames erleben durften. Ein wunderschöner Baum, eine Sal-Weide, wurde für Oli gepflanzt und darf dort nun wachsen und gedeihen. Mario Dieringer hielt die Zeremonie in Hanau, wo er dies nun zum zweiten Mal tun durfte.

Ich hatte die Ehre, und das war es wirklich für mich, am Bischofsweiher in Erlangen die Zeremonie zu halten. Finde ich die richtigen Worte, die, welche die Angehörigen brauchen und sie berührt? Kann ich wahrnehmen, wie der wundervolle Mensch war, den sie verloren haben und dies in Worte kleiden? Das waren einige der Fragen, die mich im Vorfeld beschäftigt hatten. Stephanie hat es mir leicht gemacht. Dadurch, dass ich sie bereits kenne und auch sehr schätze. Dadurch, dass sie mich teilhaben ließ an ihren Erinnerungen. Ich bin mir sicher, dass Micha, für den der Baum gepflanzt wurde, wohlwollend zuschaute. Just dann, als wir zur Pflanzstelle liefen, öffnete der Himmel seine Schleusen und Graupelschauer gemischt mit Schnee kam herunter. Ein Wetter, welches er mochte. Gibt es ein besseres Zeichen? Wahrscheinlich nicht… und so steht nun auch ein stolzer Spitzahorn als Baum der Erinnerung in Erlangen. Ein Zeichen der Hoffnung, der Liebe, des Erinnerns, des Lebens und auch des Mahnens. Mögen beide Bäume, in Hanau und in Erlangen, die Brücke schlagen können zwischen der Trauer und dem Gefühl, JA zum Leben zu sagen, sei es auch noch so verändert ohne die geliebten Menschen, die durch ihren Tod eine nicht zu füllende Lücke in die Familien gerissen haben