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VOM HOFFEN UND WÜNSCHEN – GEDANKEN ZUM JAHRESWECHSEL




2021 ist in den letzten Zügen und ein neues Jahr wird beginnen. Ein Jahr liegt hinter uns, in dem wir alle gehofft hatten, bangten, versuchten die Zuversicht nicht zu verlieren. Ein Jahr, in dem manch einer Abschied nehmen musste von einem geliebten Menschen. Manche auch von ihrem Hab und Gut. Ein Jahr, in dem sehr viele Menschen viel Energie investierten und doch oft nicht das erreicht werden konnte, was man vorhatte. Ein Jahr, in dem wohl wieder sehr viele an ihre Grenzen stießen. So ging es auch uns als Verein. So viele Pläne und Ziele und doch immer wieder ausgebremst. Und doch… das eine oder andere war machbar, umsetzbar, erreichbar. Und wertvoll. Auch wenn es vielleicht schwerfallen mag, sich die einzelnen Momente in Erinnerung zu rufen, die positiv waren, die Kraft gaben, die das Lachen zurückbrachten: es gab sie. Und hoffentlich auch bei Euch. Versucht sie hervorzuholen, die guten Momente, tief aus Eurer Schatzkiste. Damit sie als Zeichen dienen können, dass selbst in dunklen Zeiten auch ein Lichtstrahl sichtbar sein kann. Und nehmt sie mit hinüber in das neue Jahr. Tragt sie durch die Gegenwart mit hinein in die Zukunft. Lasst uns gemeinsam hoffen, dass aus dem Lichtstrahl, so zaghaft er auch für manch einen nur sichtbar sein mag, wieder ein länger währendes Leuchten werden kann. Dass wir die Hoffnung nicht verlieren und unser Bestes geben können, um uns wieder Ziele setzen zu können. Lasst uns hoffen, dass sich vieles wieder zum Besseren wenden wird.

Ich werde an meinem Silvesterritual festhalten. Leuchtende Grüße in den Himmel zu schicken, ganz allein diesen Moment innehalten und meine Gedanken zu meinem Sohn auf die andere Seite senden. Es ist dieser Mutter-Sohn-Moment, in dem ich meinen Jungen sehr intensiv spüre. Unsichtbar, aber da. Verbunden durch meine Liebe zu ihm. Ein kurzes Durchatmen, denn ein weiteres Jahr ohne ihn ist überstanden. Da wir alle nicht unsterblich sind, bringt mich das neu anbrechende Jahr auch gleichzeitig zeitlich näher zu ihm. Mit diesem Wissen kann ich mich besser auf das einlassen, was kommt. Und dadurch offener in das neue Jahr gehen, die guten Momente besser wahrnehmen und mich auf das Hier und Jetzt, das Leben, konzentrieren. Dankbarkeit spüren, dass es Menschen an meiner Seite gibt, die mich annehmen, wie ich bin. Die mich mögen, wie ich bin. Denn ich weiß, ich bin alles, nur nicht einfach. Aber wer ist das schon?

Ich habe ganz bewusst keinen guten Vorsatz für das neue Jahr. Lasse auf mich zukommen, was sein wird. Setze mir kleine Ziele, die möglicherweise erreichbar sein werden. Und möchte mit TREES of MEMORY e.V. die Vorhaben umsetzen, auf die wir hingearbeitet haben und noch weiter werden.

Mögen die Mutlosen wieder ihren Mut finden, die Kranken wieder Gesundheit erlangen, die Trauernden Trost finden, die Zweifelnden Zuversicht erfahren, die Ausgebrannten zu Kräften kommen. Das wünsche ich mir für Euch, für uns, für mich. Möge das neue Jahr gnädig mit uns sein. Möge 2022 mehr zu bieten haben, als wir es für möglich halten. Möge es viele tolle Momente bereit halten, die wir als Schätze in unseren Herzen bewahren können.