google-site-verification=-UgRHQ8wj0fm7xzZB-RVR0oR456EBS1jG8-927xuFjk

NEWS UND GEDANKEN

Hier gibt es alle Neuigkeiten rund um TREES of MEMORY e.V. 

Wir stellen Euch veröffentlichte Presseartikel zur Verfügung und lassen Euch ebenso an unseren Gedanken teilhaben.

WAHRNEHMEN, ÜBERWINDEN UND AKZEPTIEREN - ODER „BIS ZU EINEM GEWISSEN PUNKT IST ALLES MÖGLICH“

Es hatte mich nach den Aktionstagen, die wir zum Welttag der Suizidprävention auf die Beine stellten, dann wirklich einige Zeit gekostet, um durchatmen zu können. Der immense Druck war abgefallen, die Anspannung weg. Eine Auszeit, die zu Anfang noch gespickt war mit einkommenden Mails, die dann weitergeleitet werden mussten, Dinge delegiert gehörten, um wirklich abschalten zu können. Ich merkte, wie mich an einem Vormittag ein Ausflug in eine Stadt total unter Stress setzte und beschloss nachmittags dann die Wanderung zu einem Wasserfall zu unternehmen. Dabei bin ich dann wieder über mich hinausgewachsen. Nicht, weil der Weg dorthin zu weit war, sondern anspruchsvoll. Und ich, den Wasserfall

WENN DER DRUCK ABFÄLLT – ODER WAS BLEIBT IM RÜCKBLICK DER TAGE

Nun ist also auch der letzte Tag unserer Veranstaltungen im Taubertal zum Welttag der Suiziprävention vorbei. Unser Gedenk- und Mut-mach-Gottesdienst liegt hinter uns. Von den Vorbereitungen her die intensivste Veranstaltung. Drei Planungstreffen, davon das erste schon sechs Monate vorher. Klar, man schaut ja auch, welches Motto man nimmt. Und wie die Kurve zwischen Gedenken und Mut machen machbar ist. Den Titel fanden wir recht schnell. „Licht am Ende des Tunnels“… Nicht, weil unsere verstorbenen Angehörigen vielleicht nun im Licht sind, sondern weil wir denen die Hoffnung und den Mut geben wollten, die um sie trauern. Und denen, die durch ihre Erkrankung so oft im dunklen Tunnel sind. Die

ANSPANNUNG UND ERGRIFFENHEIT – ODER WAS BEGEGNUNGEN BEWIRKEN KÖNNEN

Nun herrschte also wochenlang eine Geschäftigkeit, Anspannung und dann doch auch die Vorfreude auf die Aktionstage. Bis zum letzten Tag der ersten Veranstaltung hin die Unsicherheit, ob wir wohl vor leeren Stühlen stehen, oder ob trotz den Abstandsregeln der Raum im Ansatz gefüllt und eine gute Atmosphäre aufgebaut werden kann. Es kamen alle, die sich angemeldet hatten… durchatmen… Noch vor der Autorenlesung kam ich mit einem Mann ins Gespräch. Der mir seine Geschichte erzählte, unsicher war, ob er die Lesung emotional durchstehen könne und der sich sicher war, auch danach noch jemanden zum Reden zu brauchen. Welch ein Vertrauen wurde uns da entgegengebracht, ich war also schon vor dem Begin

Wege ans Licht

Foto: Thorsten Jochim Mario Dieringer aus Spandau ist seit zwei Jahren unterwegs und 3500 Kilometer gewandert, und er hat dabei zwanzig Bäume gepflanzt für für Menschen, die Suizid begangen haben. Auch für den 17-jährigen Sohn von Ildi Wittner aus Bayern. Berlin- Felix findet es gut, davon ist Ildi Wittner überzeugt. Ihr Sohn schaut runter und findet es gut, dass sie heute hergekommen ist, um diese Wanderung zu machen und dabei seine Geschichte zu erzählen. Sonst wäre sie jetzt nicht hier. Es fühlt sich an wie ein kleiner Trost, dass durch Felix‘ Tod vielleicht auch irgendetwas Sinnvolles passiert. „Ich möchte, dass Jugendliche und Eltern erfahren, dass wirklich jeder Mensch Depressionen bek

Hilfe für Bedrängte und Angehörige

Foto: H.-P. Kuhnhäuser Artikel der Fränkischen Nachrichten vom 09.09.2020 Suizid ist ein schwieriges Thema. Darum ist es wichtig, das Gespräch zu suchen und zu führen. Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September gibt es mehrere Veranstaltungen. Bad Mergentheim/Main-Tauber-Kreis. Und plötzlich ist er oder sie nicht mehr da. Ja, der Karl oder auch die Maria (die Namen sind willkürlich gewählt) waren psychisch erkrankt, sie hatten Probleme, vielleicht sogar richtige Schwierigkeiten. Aber dass es so schlimm war, das war doch nicht abzusehen. Für die Betroffenen war es so unerträglich, dass sie nur noch einen Ausweg sahen: Suizid, gemeinhin Selbstmord genannt. Damit beginnen da

Aktuelle News
Archiv
Schlagwörter